Jetzt schreibt die Ratte selbst!

Was habe ich da nur losgetreten? In meinem Buch “Hercule Le Rat – Leben mit meiner Ratte” hat die Plüschratte Hercule eine sehr lebendige Hauptrolle übernommen. Dank eurer kräftigen Unterstützung hat es das Buch in den drei Wochen seit seinem Erscheinen schon bis auf Platz 39 der Amazon-Bestsellerliste Belletristik/Stadtleben geschafft (Dankeschön!) Doch jetzt schreibt die Ratte selbst. Und wenn man[…]

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2019 ist das Jahr der Ratte!

Ab sofort überall wo es Bücher oder Ebooks gibt: Mein neues Buch  Hercule Le Rat – Leben mit meiner Ratte. Sie saßen also abends auf dem Sofa vor dem Fernseher. Was eigentlich keiner besonderen Erwähnung bedurfte, weil sie das beinahe jeden Abend taten: Ein beinahe erwachsener 29-jähriger Mann und seine in diesem Moment leicht überfressene Plüschratte, wie so viele in Berlin. […]

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Caution, it’s hot!

Caution, it’s hot! Das trübe Herbstwetter ließ mich an diesem Morgen einfach nicht wach werden. Mürrischen Blickes war ich zur Post am Bahnhof gelaufen, um der Pöstlerin wortlos meine Briefpost zu übergeben. Auf dem Weg zurück bahnte ich mir meinen Weg durch den Pendlerstrom, der sich aus der gerade aus Zürich angekommenen S-Bahn ergoss. Bis ich ein bekanntes Gesicht auf[…]

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Mutti ist weg

Mutti ist weg Siegbert war selbst überrascht, als er sich an diesem verregneten Vormittag ein Lied summen hörte. Über Jahre, ja Jahrzehnte hinweg war er Tag für Tag in der finster hallenden Höhle des familiären Fahrradladens seiner Arbeit nachgegangen. Seine Mutter, gleich einem hochtoupierten Drachen, nahm derweil vom erhöhten Kassentresen im hinteren Teil des Ladens dank der exzellenten Akustik jedes[…]

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Von Amors Pfeilen angeschossen

Von Amors Pfeilen angeschossen Der Herr Deutschlehrer und seine die Schülerin des Abiturjahrgangs auf Klassenfahrt. Hatte ich gedacht. Bevor sie mit diesem Mittelding aus Mund-zu-Mund-Beatmung und gegenseitigem Auffressen begonnen hatten. Und nicht etwa im Berghain in Berlin, sondern direkt neben mir, in Florenz, im Boboli-Garten. Auf meiner Bank! Für einen Moment hatte ich befürchtet, ich müsse Hilfe holen, weil sich[…]

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O mio bambino caro. Oder: Wie redest du denn mit deinem Onkel?

O mio bambino caro. Oder: Wie redest du denn mit deinem Onkel? Ich sitze gemächlich in der wärmenden Frühlingssonne auf der altehrwürdigen Brücke Ponte Vecchio mitten im Herzen von Florenz. Also genau genommen kralle ich mich, und zwar fest an die Brückenbrüstung, aus Angst, von einer Busladung chinesischer Touristen in den feuchtnassen Arno gedrückt zu werden. Doch weder heißt mein[…]

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Absolut abhängig

Es ist mir tatsächlich gelungen! Nach einigem Herumgedrücke, einem abgebrochenen Schraubenzieher und diversen laut ausgestoßenen Flüchen konnte ich endlich auf meinem betagten Nokia-Handy meine Emails abrufen. Ohne Anhang und nur mit Lupe versteht sich. Einer echten Lupe, keiner Bildschirmlupe. Denn seit mich Ende letzter Woche mein Smartphone überraschend und viel zu früh verlassen hat, darbe ich nach einer Nachricht, wann[…]

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Viva la Mamma!

Hat der Ober mich gerade angezzzt??? Nicht allein, dass der Name “La Mama” schnöder Etikettenschwindel ist, denn hier schwingt Opa (und nur Opa!) das Zepter. Aber diese hektische Version von Louis de Funés sorgt hier in der ansonsten pittoresken Altstadt von Nizza weder bei den Gästen noch beim Personal für freundliche Gesichter. Die Gnocchi sind trotz ihrer falschen Schreibweise erstaunlich[…]

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Jede Handlung braucht einen Rahmen

Jede Handlung braucht einen Rahmen, jede Geschichte ein Setting und eine Ratte mit großem Ego braucht eine große Bühne. Mein nächstes Buch handelt vom Berliner Großstadtnerd Bastian und seiner Plüschratte Hercule. Hier schon mal ein erster Blick auf das Set, in dem die Handlung spielt: Mehr zu Hercule und Bastian gibt es vorab schon hier. www.bastianrichter.com #ennethuerbi #bastianrichter

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In 25 Jahren werde ich 70

In 25 Jahren werde ich 70 Ich habe noch nicht im Briefkasten nachgesehen. Mein inneres Kind ist einfach noch nicht bereit, dort das ZDF-Zuschauermagazin nebst Begrüßungsschreiben “Willkommen in unserer Zielgruppe” vorzufinden. Facebook ging noch, die waren dezenter. Bunter Glückwunschblumenstrauß und keinerlei Kontextwerbung für Treppenlifte oder “Weniger müssen müssen.” Obwohl… Facebook… das benutzen doch nur noch die Alten, oder? Schnell zum[…]

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